Viele Fragen, keine Antworten

 

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Viele Fragen, keine Antworten"I am probably not the only one who writes in order to remain faceless. Don’t ask me who I am, or tell me to stay the same: that is the bureaucratic morality."
Michael Foucault

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Schöne neue Welt

Der Arbeitsmarkt ist in Bewegung. Nein, es gibt nicht mehr Arbeitspl?tze. In die Zeitung habe ich heute noch nicht geschaut, falls sich an diesem Punkt ?ber Nacht etwas ge?ndert haben sollte. Was sich aber ?ndert und dass dank der freundlichen Unterst?tzung hochfinanzierter Lobbys, wie INSM und Gehirnw?schekampagnen ist die Haltung von Unternehmen zu ihren Arbeitnehmern.

Beim lawblog wird ein Fall geschildert, in dem ein Arbeitnehmer eine Verzichtserkl?rung unterscheiben soll, in der er auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bezahlten Urlaub, sowie auf Sonderzahlungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichtet. In der darauf folgenden Diskussion in den Kommentaren wird deutlich, dass diese Praktiken im "Osten" wohl ?blich sind. Tats?chlich handelt es sich hier um ein Unternehmen aus NRW. Wenn ich alles richtig verstanden habe, handelt es sich um einen produzierenden Betrieb in dem auch kein Festgehalt gezahlt wird. Details finden sich ?ber einen Link in den Kommentaren.

Wie ich schon ?fter geschrieben habe, geh?ren solche Unternehmen und Praktiken sozial ge?chtet. Jemand, der f?r solche antisozialen Machenschaften verantwortlich ist, sich sittenwidrig verh?lt, d?rfte sich nicht mehr auf der Stra?e blicken lassen, ohne bespuckt zu werden. Was wir nicht brauchen sind Verh?ltnisse, wie ich k?rzlich mal wieder in einem Bericht gesehen habe: eine Mutter hat drei Jobs und braucht trotzdem die Unterst?tzung durch kostenlosen Mittagessen gemeinn?tziger Organisationen, was dort (wo wohl) auch kein Makel mehr ist, sondern eine Selbstverst?ndlichkeit, dass man von seiner Erwerbsarbeit sich und seine Familie alleine nicht mehr ern?hren kann.
Gegen genau diese Verh?ltnisse (wir hatten das und schlimmeres alles schon mal und in den sogenannten "Billiglohnl?ndern" gibt es das auch immer noch) sind Menschen hier in Europa seit 200 Jahren nicht nur auf die Stra?e gegangen, sie haben teilweise auch mit ihrem Leben daf?r bezahlt, dass es zu einem sozialen Gesellschaftsvertrag kommt, der versucht allen Menschen einen angemessenen Lebensstandard, soziale Sicherheit und Teilhabe zu sichern.

27.1.06 09:03
 



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